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Fahrrad Lexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A
| Alu
7005 |
Besondere Aluminiumlegierung mit genau definierten
Festigkeiten, Qualitäten und Eigenschaften. Diese Legierung
wird oft im Fahrradbau für Rahmenteile und Rohre verwendet.
Aluminium ist leicht, robust, verwindungssteif und rostet
nicht. |
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Ausfallende |
Der
gekröpfte Teil des Rahmens, an dem die Achse der Hinterradnabe
befestigt wird. Das Ausfallende ist besonderen Belastungen
ausgesetzt. Hochwertige Fahrräder besitzen ein austauschbares
Ausfallende. |
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Aero-Form |
Aerodynamische (fast tropfenförmige) Form, die häufig in
Verbindung mit Rahmen oder Felgen genannt wird. |
| A-head |
System, bei dem der Lenkervorbau von außen am Gabelschaft
befestigt bzw. geklemmt wird. Vorteil: Hohe Stabilität bei
extremer Lenkerbelastung, z.B. bei MTB's. |
| ATB
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Abk.
für: All-Terrain-Bikes Vielseitige Geländeräder mit
StVZO-Zulassung. Lieferbar mit Ketten- und
Nabenschaltsystemen. |
| Achsen |
Achsen
sind stehende/liegende, meist metallische, Bauteile, um die
andere Teile rotieren, genauer gesagt, auf der sie rotieren.
Die wichtigsten am Fahrrad sind die beiden Nabenachsen, um die
sich die Laufräder drehen. Daneben gibt es die Pedalachse, die
mit einem Ende in den Kurbelarm geschraubt ist, sowie die
Tretlagerachse, die die beiden Tretkurbeln miteinander
verbindet. |
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Antriebsschwingen |
Federnd ausgelegtes hinteres Rahmenteil. Das Tretlager ist
Bestandteil der Schwinge und federt mit. Der Vorteil ist, daß
die Kette sich nicht längt und damit kein Ausgleich über
Spannrollen geschaffen werden muß. |
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B
| Bar
Ends |
Auch
Lenkerhörnchen genannt. Werden an den Lenkerenden angebracht.
Bieten zusätzliche Griffmöglichkeit. Anbau durch Innenklemmung
oder durch Schellenbefestigung. |
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Bereifung - Varianten |
Schwalbe Marathon = Der meistverkaufte Langlaufreifen in
Europa. Durch neue Gummimischung, neuartiges Profil und
Pannenschutz ein sehr hochwertiger Leichtlaufreifen!
Michelin Altika = Robuster Allzweckreifen, hohe
Laufleistung, leichter Lauf Reflexstreifen = Einvulkanisierte
Reflexstreifen entsprechen den Vorschriften der StVZO. Somit
kann auf Speichenstrahler verzichtet werden. |
| Big
Size Rahmen |
Auch
Oversize-Rahmen genannt. Bezeichnend ist der große
Rahmenrohr-Durchmesser. |
| Brakes |
engl.
Bezeichnung für Bremsen |
| BMX
|
Abkürzung für "Bicycle Moto Cross" (X=Cross/Kreuz).
Fahrrad-Sportart vor allem für Kinder und Jugendliche.
BMX-Räder haben einen niedrigen Rahmen und hohe Lenker. |
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C
| CrMo |
Chrom-Molybdän-Stahl. Dieser vergütete Stahl hat erhöhte
Zugfestigkeit und verbesserte Bruchdehnungseigenschaften. |
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Campagnolo |
Hersteller von Fahrradkomponenten. |
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Cantileverbremse |
Felgenbremse bei der die Bremsbeläge an Kipphebeln befestigt
sind. Die Kipphebel sind einfach gelagert und am Rahmen
befestigt. Der Drehpunkt der Kipphebel liegt meist unterhalb
der Felgenhöhe. |
| Carbon
|
Verbundwerkstoff aus Kohlefasern. Carbon ist sehr leicht und
trotzdem hoch belastbar. Die Verarbeitung ist aufwendig und
teuer. |
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D
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Downhill |
Engl.
Bezeichnung für Bergabfahrten oder -rennen in unbefestigtem
Gelände. |
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Downtube |
Engl.
Bezeichnung für das Rahmenrohr, welches zur Vorderradgabel
geneigt ist und das Tretlagergehäuse mit dem Steuerrohr
verbindet. |
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Drehgriffschalter |
Im
Lenkergriff integrierter Umschalter für die Gangschaltung. Das
Wechseln der Gänge erfolgt über die Drehung am Griff.
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Druckstufe |
Beschreibung für die Druckeigenschaften eines Stoßdämpfers.
Die Wirkungsweise eines Stoßdämpfers erfolgt durch Druck oder
Zug auf die Kolbenstange des Stoßdämpferzylinders. Die
Druckstufe beeinflusst die Dämpferwirkung beim Zusammenpressen
des Dämpferelementes. |
| Dual
Suspension |
Englischer Ausdruck für Zweifachfederung, also Feder- bzw.
Dämpfungselemente, die sich am Rahmen/Gabel des Vorder- und
Hinterrades befinden. |
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Durchstieg |
So
wird der freie Bereich beschrieben, der zum Aufsteigen auf ein
Fahrrad zur Verfügung steht, ohne dass ein Bein über den
Sattel gehoben werden muss (typisch bei Damenfahrrädern). |
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E
| Einrad
|
Fahrrad, welches nur aus einem einzigen Laufrad mit
angeflanschter Tretkurbel und Gabel mit Sattel besteht. Das
Fahren eines Einrades erfordert Übung und Geschick. |
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Elastomer-Federung |
Federung unter Verwendung elastischer Materialien, wie z.B.
Gummi oder Polyurethane. Diese Federungsart ist weniger
aufwendig aber auch weniger effektiv als pneumatische oder
hydraulische Federelemente. |
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ED-Speichen |
Endverstärkte Speichen für mehr Stabilität und längere
Haltbarkeit des Laufrades. |
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Elastomer-Sattel |
Sattel
mit Elastomer-Dämpfern aus Polyurethan-Material anstatt
Federn. Erheblich verbesserte Stoßdämpfung. Keine Klemmgefahr
beim Mitführen von Kindern! |
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F
|
Federelement |
Vorrichtung zur Dämpfung von Stößen und Schlägen, die durch
den Belag der Fahrstrecke entstehen. |
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Federgabel |
Federelemente, die in die Vorderradgabel eines Fahrrades
integriert sind. Dabei kann es sich um ein einzelnes
Federelement am Kopf der Gabel handeln, oder um Federelemente
an jeder Seite der Gabel. |
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Federweg |
Hub
(Wirkungslänge) der Dämpfung. Je länger der Federweg ist,
desto größere Unebenheiten kann die Federung ausgleichen. Zu
lange Federwege können aber auch zur "schwimmenden" und damit
instabilen Fahrweise führen. |
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Freestyle |
Spektakuläres, artistisches Kunstradfahren mit einem
geländegängigen Fahrrad. |
| Full
Suspension |
Fahrrad mit Dämpfungs-/Federungselementen am Vorder- und
Hinterrad. |
| Fully
|
Umgangssprachliche Abkürzung für Full Suspension. |
| Fat
Size Rahmen |
extrem
großer Rahmenrohr-Durchmesser |
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Federsattelstütze |
Optimale Entlastung der Wirbelsäule durch sehr gute
Stoßdämpfung. |
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G
|
Ganganzeige |
Kleines Instrument, welches die momentan eingelegte Gangstufe
anzeigt. Die Ganganzeige ist oft in die Schaltvorrichtung der
Gangschaltung integriert. |
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Gel-Sattel |
Unter
der Satteldecke ist gelartiges Material eingelassen. Dieses
Gel (meist Silikon) dient einer besseren Anpassung und
Druckverteilung an die anatomischen Gegebenheiten des Fahrers. |
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Gussets |
Gussets sind Verstärkungsbleche, die an besonders
beanspruchten Rahmenstellen zusätzlich angeschweißt werden, um
die Bruchfestigkeit zu erhöhen. |
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Gasdruck-Federgabeln |
Bei
dieser, besonders aufwendigen, Federgabel, wird die Dämpfung
durch die Stärke des Gasdrucks bestimmt. Das Gas kann
"normale" Luft sein, aber auch Stickstoff. Die luftgefüllten
haben den Vorteil, daß sie sich über ein simples Ventil
mittels einer Pumpe nachfüllen lassen.
Pneumatische Federgabeln gibt es von allen führenden
Herstellern wie Rock Shox, Marzocchi, Manitou, Votec etc. |
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Gripshift |
Die
Alternative zu Shimanos Rapidfire-Schalthebeln ist der
amerikanische Gripshift von SRAM. Hierbei handelt es sich um
einen Drehgriffschalter. Je nach Ausführung sind GPS
kompatibel mit Shimano-Schaltungen oder mit SRAM-eigenen
Komponenten. |
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H
|
Halogenlicht |
Glühbirne bei welcher der Glaskolben mit dem Gas Halogen
gefüllt ist. Das Halogenlicht wirkt besonders klar und hell
und Halogenlampen benötigen vergleichsweise wenig Strom, da
der Wirkungsgrad besser als bei herkömmlichen Glühbirnen ist. |
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Hardtail |
Englische Bezeichnung für ein Fahrrad mit ungefedertem
Hinterbau. Im Gegensatz dazu bedeutet Softtail, dass der
Hinterbau gefedert/gedämpft ist. |
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Hinterbau |
Der
hintere Teil des Fahrradrahmens, an dem das Hinterrad
befestigt ist. |
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Hohlkammerfelge |
Felgenprofil, das einen Hohlraum hat (meist Alu). Diese
Profilart ist deutlich verwindungssteifer als herkömmliche
Felgenprofile und reduziert die Gefahr von Speichenbrüchen
erheblich. |
| Hybrid
|
Bezeichnung für Fahrräder mit gemischten Einsatzbereichen. |
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Hinterbaustreben |
Die
waagerechten Streben des Hinterbaus. Zusätzliche
Hinterbaustreben verstärken diesen Teil des Rahmens darüber
hinaus. |
| Hi-Ten
Rahmen |
Stahl-Rahmen mit niedrigem Chrom-Nickel-Anteil. |
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Hochschulterfelgen |
Auch
Airliner-Felgen genannt. Deutlich höhere Felgenflanken. In Art
und Ausführung immer eine Hohlkammerfelge. Neben den Vorteilen
einer Hohlkammerfelge zusätzliche Belastbarkeit durch
verkürzte Speichen. |
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Höhenschlag |
Werden
Laufräder nicht korrekt zentriert, Hindernisse mit zu großer
Geschwindigkeit überfahren oder lockert sich die Spannung bei
Speichen, ist die Felge nicht mehr konzentrisch zur Nabe. Das
Rad läuft unrund, es hat, wie man landläufig sagt, eine Acht. |
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Hollowtech |
Shimano's hohlgeschmiedete Tretkurbeln bei Deore, LX, XT, XTR,
105, Ultegra und Dura Ace. Hohlgeschmiedete Kurbeln senken das
Gewicht bei unverminderter Stabilität. |
| Hydra
Coil Adjust |
Spezialität aus dem Sprachgebrauch der Firma Rock Shox, die
uns zu verstehen gibt, daß es sich hier um eine Federgabel
handelt, deren Stahlfedern sich in einem offenen Ölbad
befinden und einstellbar sind. |
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Hydraulikbremsen |
Bremse, die nicht über einen Bowdenzug betätigt wird, sondern
durch per Bremsleitung übertragenen Öldruck. Urheber am
Fahrrad war die Firma Magura mit einer hydraulischen
Felgenbremse. Bei der Hydraulikbremse wirkt der Bremshebel
unmittelbar auf einen Geberkolben, der das Öl zu den
Nehmerzylindern an den Bremsen drückt. Durch den erhöhten
Druck werden die Kolben herausgedrückt und pressen so die
Bremsgummis an die Felge. Nach dem gleichen Prinzip
funktionieren auch hydraulische Scheibenbremsen. |
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Hyperglide |
Spezielle Kette-Ritzel-Kombination von Shimano, die besonders
leicht läuft und den Schaltvorgang durch besseres
Hinübergleiten unterstützt. Hyperglide ermöglicht Schalten
unter voller Pedallast. Hyperglideketten werden mit einem Niet
fest verschlossen, der später, beim Abnehmen der Kette, etwa
zum Reinigen, auch nicht wieder geöffnet wird. Dazu wird ein
beliebiger anderer Niet an der Kette herausgenommen.
Verschlossen wird die Kette mit einem neuen, separaten Niet,
der im Fachhandel erhältlich ist. Nach dem Einsetzen wird
dessen Spitze abgebrochen und glatt abgefeilt, um Verhaken zu
verhindern. |
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I
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Innenlager |
Damit
ist die Lagerung der Tretkurbel gemeint |
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Integrated Headsets |
Ein in
das Steuerrohr integriertes Steuerlager (Steuersatz) nennt man
"Integrated Headset" oder auch "Hidden Headset"
(='verstecktes' Steuerlager). |
| Inch |
(engl
Zoll) entspricht 25.4 mm |
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Indexschaltungen |
So
nennt man die Schaltung, bei der die Schalthebel in der
jeweiligen Position für die Gänge einrasten und so das lästige
Suchen der entsprechenden Stellung entfällt. Eine
Weiterentwicklung ist die sogenannte Rapidfire-Schaltung. |
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J
|
Justieren |
...
lassen sollten Sie in regelmäßigen Abständen die Bremsen, die
Schaltung sowie die Sattel- und Lenkerhöhe. Dies wird von
gewissenhaften Mechanikern bei jeder Inspektion gemacht. |
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K
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Kassette |
So
wird der komplette Satz Zahnkränze benannt, der zur
Kettenschaltung am Hinterrad gehört. |
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Kettenblatt |
Der
vordere Zahnkranz, der mit der Tretkurbel fest verbunden ist,
wird so genannt. Das Kettenblatt überträgt die Tretkraft auf
die Antriebskette. |
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Kettenkasten |
Schutzgehäuse, welches die Kette und Teile des restlichen
Antriebs umgibt. |
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Kettenradgarnitur |
Bezeichnung für einen kompletten Satz "Zahnräder" des
Kettenantriebs. Die Garnitur besteht aus den Kettenblättern
der Tretkurbel und den Ritzeln am Hinterrad. |
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Kettenschaltung |
Die
Antriebskette wird über unterschiedlich große Zahnkränze
geführt/geschaltet. Dadurch wird eine Hebelwirkung verursacht,
die - je nach Wirkungsbereich - kurze oder lange Übersetzung
genannt wird. |
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Konifizierung |
Reduzierung des Rohrdurchmessers durch Walzen über einen Dorn
oder durch Hämmern. Dadurch werden Stabilitätsverbesserungen -
besonders an den Rohrenden - erreicht. |
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Kreuzrahmen |
Alte
Bezeichnung für Trapez- oder Mixed-Rahmen (f. sportl.
Damenräder). |
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K-Streben |
Abkürzung für Kettenstreben. Damit sind die Streben des
Hinterbaus gemeint, die parallel zur Kette verlaufen und das
Tretlager mit dem hinteren Ausfallende verbinden. |
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Kurbelarm |
Der
Verbindungsarm zwischen Pedale und Kettenblatt. |
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Kassettennaben |
Im
Gegensatz zur Schraubkranznabe wird hier der Freilauf direkt
in die Nabe integriert. Die Ritzel werden aufgesteckt, was ein
einfacheres Wechseln ermöglicht.
Kassettennaben gibt es schon seit 1952, als Fichtel & Sachs
die erste auf den Markt brachte, noch dazu mit
fünf-fach-Ritzeln, was damals einer Revolution gleichkam. |
nach oben
L
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Lenkervorbau |
So
wird die Verbindung zwischen dem Lenker und dem
Verbindungsrohr zur Vorderradgabel bezeichnet. Der
Lenkervorbau muss hohen Kräften standhalten, die z.B. durch
Schlaglöcher auftreten können. |
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Leuchtstreifen |
Licht
reflektierende Folie. Sicherheitseinrichtung für Fahrten bei
Dunkelheit. |
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Low-Rider |
Gepäckträger der an der Gabel befestigt wird und zur
Befestigung von Gepäcktaschen dient. Damit das Fahrverhalten
bei schweren Lasten nicht negativ beeinträchtigt wird, wird
der Schwerpunkt dieser Befestigung möglichst tief angesetzt.
|
|
Lenkungsdämpfer |
Feder
zwischen Rahmen und VR-Gabel. Verhindert ein Umschlagen des
Vorderrades z.B. bei Verwendung eines Mittelständers und/oder
eines vorn angebrachten Korbes. |
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Lenkergriffe |
Sie
sind aus Grummi, aus Naturkautschuk, aus Kork, Hartkunststoff
oder weichem Schaumgummi: die Lenkergriffe. Sie werden über
die Lenkerenden gestülpt, sind am Ende geschlossen, oft mit
einem Wulst, um bei Stürzen Verletzungen zu mildern, oder auch
offen, gerade bei Mountainbikes, um das nachträgliche
Montieren von Hörnchen (=Barends oder Power Sticks) zu
ermöglichen. |
| Linear
Action |
In
diesem Linear Action-Schaltwerk "ersetzen ein Zugkanal und
eine kugelgelagerte Führungsrolle die Zughülle zwischen Strebe
und Schaltwerk". Das soll Reibungsverluste minimieren und den
Schaltvorgang damit erleichtern. Zusammen mit dem Smart Cage
bildet es das komplette Schaltwerk. |
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Lochmaß |
Hat
ein Fahrrad mehr als ein Kettenblatt vorne, so müssen die
beiden oder drei Kettenblätter miteinander verschraubt werden.
Der Abstand dieser Befestigungsschrauben wird als Lochmaß
bezeichnet. Der Abstand ist wichtig für die Frage, wie klein
das kleinste Kettenblatt sein darf. Heute gebräuchliche
Lochmaße sind: beim Rennrad Shimano 130 mm, Campagnolo 135 mm;
beim Mountainbike/All Terrain Bike: Standard 110/74, Compact
94/58. |
nach oben
M
| Magura |
Hersteller von hydraulischen Bremsanlagen. |
| MTB
|
Abkürzung für Mountainbike. |
| Muffe
|
Bezeichnung für Rohrverbindungsteile mit denen Rohre
ineinander gesteckt und verbunden werden. Im Fahrradbau
stellen Rohrmuffen meist einen Winkel dar. |
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Multifunktionslenkerbügel |
Speziell geformter Lenkerbügel, der durch seine Form
verschiedene Griffpositionen ermöglicht und dadurch einer
Ermüdung der Handgelenke vorbeugt. |
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Megarange |
SHIMANO Schaltsystem mit sehr großem letzten Zahnkranz des
Ritzels (34 Zähne). Hiermit lassen sich Steigungen fahren, die
sonst zum Absteigen zwingen. |
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Meta-Einrohrrahmen |
Spezielle Rahmenform bei Conway Modell 7530 Die
Tourengeometrie dieses Rahmens ermöglicht sehr komfortables
Fahrradfahren. |
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Moustache-Lenker |
Geschwungener Lenker, oft bei City-Bikes anzutreffen. Sehr
gemütlich. |
nach oben
N
| Nabe
|
Mechanisches Zentrum eines Rades. Innerhalb der Nabe befindet
sich eine kugelgelagerte Achse, die an der entsprechenden
Vorrichtung des Rahmens befestigt ist. Am Außenkranz der Nabe
befinden sich die Ösen zur Aufnahme der inneren Speichenenden. |
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Nirosta |
Markenbezeichnung für eine bestimmte Qualität von rostfreiem
Stahl. |
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Nabendynamo |
Witterungsunabhängiger, leistungsstarker Dynamo, der in das
Vorderrad eingespeicht werden kann. Ein/Ausschalten durch
Schalter am Lenker bzw. über Lichtsensor bei einsetzender
Dunkelheit. Sehr leichter Lauf! |
| New
Wave-Rahmen |
Sehr
komfortable und formschöne Rahmenform in der
Conway-Bikecollection. |
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Nabenschaltungen |
Die
sogenannte Schaltung am Fahrrad dient der Änderung der
Übersetzung und bewirkt unterschiedliche Ergebnisse bei der
Relation zwischen eingesetzter Kraft (Antrieb) und
zurückgelegter Strecke. Bei einer Nabenschaltung regelt das
ein Planetengetriebe, das in der Hinterradnabe eingebaut ist.
Die lange Zeit gebräuchlichste und bekannteste war die
"Torpedo-Dreigang-Nabe" mit Freilauf und Rücktrittbremse, die
von Fichtel & Sachs gebaut wurde und zum Synonym für die
Nabenschaltung wurde. Diese Nabenschaltung wurde seit etwa
1907 gefertigt. Davor erhielten schon 1902 Henry Sturmey und
James Archer ein Patent auf eine Dreigangnabe. Vorteile liegen
darin, daß weniger Wartungsaufwand entsteht und ein Rücktritt
integriert werden kann. Nachteile liegen vor allem im
niedrigeren Wirkungsgrad. Heute haben die verbreitetsten
Nabenschaltungen fünf oder sieben Gänge. Die 1972 von Fichtel
& Sachs vorgestellte "Torpedo-Automatik", die bei einer
bestimmten Geschwindigkeit automatisch auf eine andere
Übersetzung umschaltete, konnte sich am Markt allerdings nicht
durchsetzen. |
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Nadellager |
Wälzlager, in welchem sich statt der landläufigen Kugeln dünne
Stahlrollen in einem Käfig drehen. Solche Lager sind
prädestiniert für oszillierende (= ständig wechselnde)
Belastung. Vorteil: größere Auflagefläche der Wälzkörper;
Nachteil: es können keine Axialkräfte aufgenommen werden. |
| Nexave |
Hochwertige Gruppe des japanischen Herstellers Shimano. Sie
gliedert sich in "C900" sowie "T400/T300". Beide zielen auf
den Bereich der City- und/oder Trekkingbikes. Die C900 verfügt
über das neue SPCM-Schaltsystem, eine hydraulische
Scheibenbremse, flanschlose Naben (Directional Design), die
laut Hersteller das Einspeichen ohne Demontage von Kassette
und Bremsscheibe ermöglichen, Smart Cage sowie weitere
Komponenten wie Tap-Fire Schaltgriffe, Rapid-Rise Schaltwerk
und Mega Range Kassetten. Die Bremsgriffe für die V-Brake
haben einen integrierten einstellbaren Bremskraftbegrenzer. |
nach oben
O
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Oberrohr |
Das
Rohr, welches bei Herrenfahrrädern das Steuerrohr (Lenker) mit
dem Sattelrohr verbindet. Das Oberrohr trägt entscheidend zur
Steifigkeit des Rahmens (Rahmenflattern!) bei. |
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Oversized |
Engl.
für "übergroß". Damit sind die Rohrformen und Rohrmaße des
Rahmens gemeint. Je größer der Durchmesser der Rahmenrohre,
desto besser ist die Biegesteifigkeit. |
| Oil
damped |
Oil
damped ist die englische Bezeichnung für "ölgedämpft" und
betrifft am Fahrrad Federsysteme dieser Bauart, wie sie
ähnlich auch beim Automobil und beim Motorrad vorkommen |
nach oben
P
| Power
Sticks |
Zusätzliche Griffe (Hörner), die an die Enden des Lenkers
befestigt werden und bessere Hand- und Fahrhaltung
ermöglichen. Andere Bezeichnung: Barends. |
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Power-Modulator |
Bremskraftminderer für Tourenräder, der ein Blockieren des
Rades verhindert. |
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Pulverbeschichtung |
Besonders robuste und lösungsmittelfreie Beschichtung . Das
Pulver wird elektrostatisch auf das Trägermaterial aufgebracht
und in einem Ofen "zusammengebacken". Pulverbeschichtung als
Korrosionsschutz ist deutlich schlagfester und wirksamer als
herkömmliche Lackierung. |
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Preload Adjuster |
Wer
die Vorspannungs-Einstellung bei Federn an Stoßdämpfern
unbedingt auch auf englisch nennen will, nutzt am besten die
Worte "Preload Adjuster". |
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Progression |
Begriff zur Beschreibung der Eigenschaften von Federelementen.
Mit zunehmendem Einfedern steigt die Federhärte
überproportional an. Gegen Ende des Federwegs bewirkt die
Progression einen Durchschlagschutz. Setzt die Progression zu
früh ein, läßt sich der volle Federweg nicht nützen, weil die
Federung zu schnell zu hart wird. |
nach oben
R
|
Rahmengeometrie |
Länge
und Winkel der einzelnen Rahmenrohre zueinander. Die richtige
Rahmengeometrie ist entscheidend für das jeweilige
Fahrverhalten des Fahrradtyps und die Sitzhaltung des Fahrers. |
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Rahmenhöhe |
Die
richtige Rahmenhöhe richtet sich nach der Größe des Fahrers.
Sie wird gemessen vom Zentrum des Tretlagers (Tretkurbel) bis
zur Oberkante der Sattelmuffe |
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Reflektorstreifen |
Licht
reflektierende Folie. Sicherheitseinrichtung für Fahrten bei
Dunkelheit. |
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Ringschloss |
Rahmenfestes, ringförmiges Schloss, welches am Hinterbau
(meist unterhalb des Sattels) montiert ist. |
| Rock
Shox |
Hersteller von Feder- und Dämpfungselementen. |
|
Rollenbremse |
In
Radnabe eingebaute Bremse bei der spezielle Bremsrollen von
innen nach außen gegen einen sog. Bremsmantel gepresst werden.
Die Rollenbremse ist rel. unempfindlich gegen Nässe und
Verschmutzung und leichter als eine Trommelbremse. Nicht zu
verwechseln mit Rollerbrake! |
|
Rollerbrake |
Sonderform der symmetrischen Mittelzug-Felgenbremse. Das
Bremsseil (Mittelzug) wirkt auf ein Trapezblech, welches
wiederum auf Rollen wirkt, die am Ende der Bremsarme befestigt
sind. |
|
Rollwiderstand |
Energieverlust durch Reibung in Lagern und zwischen Reifen und
Fahrbahn. |
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Rücktritt |
Hinterradbremse, die durch Rückwärtstreten der Tretkurbel
betätigt wird. In Deutschland häufig anzutreffender
Bremsentyp, international allerdings kaum üblich. Die
Rücktrittbremse ist sehr wartungsarm und betriebssicher. Ihre
Bremswirkung ist aber im allgemeinen schlechter als moderne
Felgenbremsen. |
|
Rahmengeometrie |
Länge
und Winkel der einzelnen Rahmenrohre zueinander. Die richtige
Rahmengeometrie ist entscheidend für das jeweilige
Fahrverhalten des Fahrradtyps und die Sitzhaltung des Fahrers. |
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Randonneur |
Nach
oben geschwungener Lenker, ursprünglich bei Rennrädern, später
auch bei Tourenrädern eingesetzt, die eine aufrechtere und
damit meist bequemere Sitzposition erlaubt. Er ähnelt der Form
eines Rennlenkers, mit weiter ausgestellten unteren Griffenden. |
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Rapidfire-Schalthebel |
Bei
dieser Schaltung, die in den achtziger Jahren von Shimano
entwickelt und Anfang der neunziger Jahre eingeführt wurde,
wird das Herauf- und Herunterschalten über zwei, meist an der
dem Fahrer zugewandten Seite des Lenkers angebrachte, mit
Daumen und Zeigefinger zu betätigende Schalthebel erzielt. |
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Revoshifters |
Der
Begriff aus dem Sprachgebrauch von Shimano bezeichnet einen
Schaltgriff. Zum Schalten wird ein auf dem Lenkerrohr
geführter Schaltzylinder gedreht. Bei einigen Modellen weist
der Schaltzylinder ein Stufenprofil auf, das sich mit großen
wie kleinen Händen gleich gut fassen läßt. |
nach oben
S
|
Sattelrohr |
Rohr
des Rahmens, das oben mit der Verbindung zum Oberrohr bzw. mit
der Aufnahme der Sattelstütze (Sattelmuffe) beginnt und unten
zum Tretlagergehäuse führt. |
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Schaltauge |
Befestigungsvorrichtung für die Mechanik der Kettenschaltung
am Hinterrad. |
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Schaltwerk |
Allgemeine Bezeichnung für den hinteren mechanischen Teil der
Kettenschaltung. |
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Shimano |
Marktführender Hersteller von Fahrradkomponenten. |
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Softtail |
Englische Bezeichnung für ein Fahrrad mit gefedertem
Hinterbau. Im Gegensatz dazu bedeutet Hardtail, dass der
Hinterbau ungefedert/ungedämpft ist. |
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SPD-Pedale |
Abkürzung für "Shimano Pedaling Dynamics". Damit wird ein
spezielles Systempedal bezeichnet, das eine Kupplung zu
entsprechenden Systemschuhen des Fahrers besitzt. |
| SRAM
|
Hersteller von Fahrradkomponenten. |
|
Standlicht compact |
Die
Beleuchtung bleibt auch beim Stillstand des Fahrrades an. Bei
Beleuchtungsanlagen, die durch einen kleinen Generator
(Dynamo) betrieben werden, wird zunächst überflüssiger Strom
in einen kleinen Akku gespeist. Dieser Akku versorgt dann bei
Stillstand des Generators die Beleuchtungsanlage. |
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Steerhorn |
Spezielle Lenkerform mit integrierten Barends/Power Sticks.
|
|
Steuerkopf |
Rahmenrohr am vorderen Ende von Oberrohr und Unterrohr, in dem
der Steuersatz eingelassen ist. |
|
Steuersatz |
Lenkerlager im Steuerrohr/Steuerkopf, welches den Lenker mit
der Vorderradgabel verbindet.. Der Steuersatz ist enormen
Kräften ausgesetzt und sollte entsprechend ausgelegt sein. |
| S-Band
Hinterbau |
Gebogene Hinterbaustreben |
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Schwingenlager |
Wird
eingesetzt bei gefederten Rahmen. Ist die Verbindung der
Hinterbauschwinge mit dem Rahmen. |
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StVZO-Ausstattung |
Ausstattung gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung i.d.
Regel: kplt. Beleuchtung, mit Schutzblechen und zulässiger
Bremsanlage, Glocke, Reflektoren ; Font - und Rückreflektor. |
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Schraubkranznaben |
Im
Gegensatz zur Kassettennabe ist hier der Freilauf gemeinsam
mit den Ritzeln außen aufgeschraubt. |
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Schnellspanner |
Schnellspanner erlauben per Exzentermechanismus das Befestigen
der Laufräder mittels eines Spannhebels, so daß zum Ein- und
Ausbauen kein Werkzeug vonnöten ist. Schnellspanner sitzen vor
allem auf der Vorderachse und an der Sattelstütze, an
Mountainbikes, ATBs und Rennrädern. |
| SPCM |
Der
Begriff steht für den "Shimano Power Change
Mechanism". Dieser führt den vorderen Schaltvorgang, also auf
den Kettenblättern, durch Nutzen der Pedalkraft aus. Bei
Betätigen der Tap-Fire-Schalttaste "wird ein mit der Kurbel
verbundener Ratschenmechanismus aktiviert, um den Umwerfer in
die gewünschte Position zu bringen". Die nähere Erklärung der
"Schaltfinger", "Schaltklinken" und "Schaltnocken" überlassen
wir der Firma Shimano. |
nach oben
T
| Tandem
|
Fahrrad mit zwei Laufrädern für zwei oder mehrere Fahrer mit
hintereinander angeordneter Sitzposition |
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TIG-geschweißt |
Spezieller Schweißvorgang, bei dem eine übermäßige
Hitzeausbreitung auf das Werkstück durch die Zuführung von
zusätzlichem Kühlgas/Schutzgas vermindert wird. |
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Top-Light |
Hochwertiges, am Gepäckträger befestigtes Rücklicht (eingetr.
Warenzeichen der Fa. B+M). |
|
Torsionssteifigkeit |
Verwindungssteifigkeit. So wird die Steifigkeit bei
Drehung/Krafteinwirkung um die Längsachse herum bezeichnet.
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Tretkurbel |
Sie
überträgt die Tretkraft von den Pedalen auf das Kettenblatt.
Das Zentrum der Tretkurbel bildet das Innenlager. |
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Tretlagersatz |
Andere
Bezeichnung für die Lagerung des Innenlagers. |
|
Trimoly-Rahmenrohre |
Die
drei Hauptrohre - Sattelrohr, Oberrohr und Unterrohr -
bestehen aus CrMo-Legierungen |
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Trialenker |
Ursprünglich von Triathleten erdacht und von der
amerikanischen Firma Scott gebaut und patentiert, erfreut sich
der Trialenker mittlerweile auch bei Freizeitradlern großer
Beliebtheit. |
|
Tachometer |
An
modernen Fahrrrädern auch "Fahrradcomputer" genannt, mißt er
die gefahrenen Kilometer und zeigt die Geschwindigkeit an,
mittlerweile auch die Durchschnittsgeschwindigkeit, die
Tageskilometer etc. Die meist am Lenker befestigten
Anzeigeinstrumente, neudeutsch "Display" genannt, sind per
Kabel oder auch schon per Funksignal mit dem Geber verbunden,
der an einem Gabelbein angebracht ist. Ein magnetischer
Kontakt "zählt", wie oft die Speichen vorbeikommen. Der
Raddurchmesser muß im Computer gespeichert werden. |
| Triple
Kettengarnituren |
Kurbelsatz mit drei Kettenblättern (52/42/32 Zähne). Besonders
hervorgehoben bei Rennrädern, weil diese gewöhnlich nur zwei
Kettenblätter aufweisen. |
|
Triple-butted Rohre |
Dreifach endverstärkte Rohre, bei denen die Endbereiche eine
größere Wandstärke aufweisen. Diese Rohre haben an den am
stärksten belasteten Stellen die höchste Festigkeit. |
| Turbo
Adjuster |
Nichts, wovon alerte Porsche-Fahrer Tagträume haben: Turbo
Adjuster heißt auf deutsch schlicht und ergreifend
"Schnellversteller" und ist am Bremsgriff von MAGURAS HS33 ein
"Turbo Pad Adjuster" für werkzeuglosen
Bremsbelagsverschleiß-Ausgleich |
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U
|
Umwerfer |
Vorderes Schaltelement der Kettenschaltung. Der Umwerfer
zieht/drückt die Antriebskette auf die verschiedenen
Kettenblätter. |
|
Unterrohr |
Bezeichnung für das Rahmenrohr, welches zur Vorderradgabel
geneigt ist und das Tretlagergehäuse mit dem Steuerrohr
verbindet. |
| Urban
Bike |
Andere
Bezeichnung für Citybike oder Stadtfahrrad. |
|
Unisex-Rahmen |
Rahmen, die sowohl vom männlichen als auch weiblichen
Geschlecht gefahren werden können. |
|
Ultegra |
Rennradkomponentengruppe aus dem Hause Shimano.Zweitbeste
Gruppe nach Dura Ace |
|
Unicrown-Vorderradgabeln |
Diese
Vorderradgabeln besitzen keinen Gabelkopf. Die Gabelbeine
werden im oberen Bereich stark nach innen gebogen und mit dem
Gabelschaft verschweißt oder vermufft |
|
Unterstreben |
Unterstreben sind die Verbindungsrohre zwischen Ausfallenden
und Tretlagergehäuse. Die Unterstreben werden oft auch als
Kettenstreben bezeichnet. |
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V
| V2A
|
Markenbezeichnung für eine bestimmte Qualität von rostfreiem
Stahl. |
|
V-Bremse |
Benannt nach der V-förmigen Auslegung der Kipphebel der
Felgenbremse. Nachfolger der Cantilever-Bremse. |
| Velo
|
Abkürzung für Velocipède, eine alte Bezeichnung für Fahrrad.
In der Schweiz auch heute noch üblich. |
|
Vorderbau |
So
wird der komplette vordere Teil des Rahmens bezeichnet. |
|
Vorspannung |
Begriff bei der Justage von Federelementen. Die Vorspannung
ist eine Beaufschlagung einer Fahrwerksfeder mit einer
gewissen Grundspannung, die dem Belastungszustand entspricht. |
| Vorbau
|
Auch
Lenkerschaft genannt. Stellt die Verbindung zwischen Rahmen
und Lenkerbügel her. Verstellbare Version: Die
Neigungsverstellbarkeit ermöglicht eine optimale Einstellung
der eigenen Sitzposition. |
| Visual
Spline |
Spiralförmig eingewalzte Vertiefung im Rahmenrohr zur Erhöhung
der Steifigkeit. In diesem Fall von außen sichtbar. |
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W
|
Wartung |
Instandssetzungs- und Pflegearbeiten am Fahrrad, um es
betriebsbereit und vor allem betriebssicher zu halten.
Wartungsarbeiten umfassen die Kontrolle und gegebenenfalls das
Ersetzen von Bremsen, Schaltung, Lichtanlage, Bereifung,
Kette, Bowdenzügen etc. |
|
Werkzeuge |
Beim
Fahrradwerkzeug unterscheidet man sinnvollerweise zwischen
Bordwerkzeug, das während der Fahrt mitgeführt wird, und
Spezialwerkzeug, das üblicherweise nur der Fachhändler
bereithält. Zum Bordwerkzeug sollten gehören: je ein Schlitz-
bzw. Kreuzschlitzschraubendreher; ein verstellbarer
Schraubenschlüssel, drei kombinierte Ring-Gabelschlüssel der
Größen 10, 13 und 15; ein Satz Inbusschlüssel (Innensechskant);
zwei Deckenheber; Fahrrad-Flickzeug in ausreichender Menge.
Hinzu kommt, auf längeren Touren, mindestens ein
Ersatzschlauch. Zu den Spezialwerkzeugen (für Werkstatt und
ambitionierte Heimwerker) gehören: Kurbelschraubenschlüssel
und Kurbelabzieher; Nippeldreher zum Spannen der Speichen;
Freilaufabnehmer; Kettennieter sowie Konus-, Tretlager- und
Steuersatzschlüssel. |
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X
| XTR |
Produktbezeichnung von Shimano für besonders hochwertige
Gruppen für Mountainbikes. Laut deren Produktbeschreibung das
letzte Equipment für die Schlammschlacht. Originaltext Shimano:
"Kompromisse entfallen" |
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Y
|
Y-Rahmen |
Spezielle Rahmenform bei vollgefederten Rahmen. Die
Bezeichnung ist aus der Form eines Ypsilons abgeleitet. |
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Z
| Zoll |
Maßeinheit, die besonders in englischsprachigen Ländern
benutzt wird. Die Zoll-Bemaßung ist auch die übliche
Maßeinheit im Fahrradbau.
1 Zoll = 2,54 cm. |
|
Zugstufe |
Beschreibung für die Zugeigenschaften eines Stoßdämpfers. Die
Wirkungsweise eines Stoßdämpfers erfolgt durch Druck oder Zug
auf die Kolbenstange des Stoßdämpferzylinders. Die Zugstufe
beeinflusst die Dämpferwirkung beim Auseinanderziehen
(Entspannen) des Dämpferelementes. |
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Zahnkranz |
Immer
noch gebräuchliche Bezeichnung für das Ritzel, das am
Hinterrad mittels der Kette gedreht wird und so den Vortrieb
erzeugt. |
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Zentrieren |
Nach
dem Einspeichen muß das Laufrad zentriert werden, was mittels
Drehen der Speichen um die eigene Achse erreicht wird; dieser
Vorgang verkürzt oder verlängert den Abstand zwischen Nabe und
Felge. Das Zentrieren ist notwendig, damit das Laufrad rund
läuft, also weder einen Höhen- noch einen Seitenschlag hat |
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